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Zwischen
80 und 90 Prozent der Bevölkerung pressen oder
knirschen nachts gelegentlich mit den Zähnen.
Es wird angenommen, dass wir mit dieser Aktivität
die täglichen Belastungen verarbeiten, d.h. Stress
abbauen.
Sofern keine Symptome wie Muskelschmerz und Gelenksschmerz,
Zahnabrieb und Zahnschmerzen hinzukommen sind Therapien
kaum angezeigt.
In der zahnärztlichen Praxis
lassen sich meistens die aufkommenden oder bestehenden
Symptome behandeln. In den seltensten Fällen
liegen die Ursachen bei den Zähnen.
Dem Problem ursächlich zu begegnen bedeutet oft,
einen anderen Umgang mit den täglichen Vorkommnissen
zu erlernen. Hierzu sind Lebensberater und speziell
Personen mit psychologischer Ausbildung die geeigneten
Ansprechpersonen.
Es hat sich ein abgestuftes Behandlungskonzept
bewährt, welches folgendermassen umschrieben
werden kann:
- Information über
den Zustand Ihrer Zähne und über mögliche
Ursachen der Schmerzen
- Einleitung einfachster Selbst-Behandlungs-Massnahmen
(Eigenmassage, Wärme, Kälte...)
- Harmonisierung der Zahnbelastungen
durch die Anfertigung geeigneter Knirsch-Schienen
- kurzzeitige Behandlung mit
Schmerzmitteln (Prophylaxe gegen Chronifizierung
des Schmerzes)
- Verordnung von Physiotherapie
- Koordination einer Entspannungstherapie
und/oder einer psychologischen Unterstützung
- nach Abklingen der Symptome
bei Bedarf neue Zahnrekonstruktionen zur Verbesserung
der Gebiss-Situation
Weitere Informationen zum Thema
"Gesichts-,
Kiefergelenks- und Muskelschmerzen" finden
sie hier.
Das von unserer Praxis abgegebene
Informationsblatt zum Thema "Muskel- und Gelenksbeschwerden"
können sie hier als
PDF-Datei herunterladen.
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