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Quecksilber
(Hg), welches in seiner reinen Form als flüssiges,
dampfförmiges oder festes Quecksilber vorkommt,
ist für den Menschen hochgiftig. In reiner Form
kennen wir das Quecksilber vor allem von den alten
Fierberthermometern. Quecksilber kommt jedoch noch
in anderen Formen vor, nämlich organisch und
anorganisch gebunden. Eine Quelle organisch gebundenen
Quecksilbers findet man vorwiegend in Meeresfrüchten,
welche küstennah gefischt wurden (fehlende oder
ungenügende Abwasserklärung). Dieses organisch
gebundene Hg kann via Nahrungskette in unseren Organismus
gelangen. Es wird im Darm aufgenommen und in Spuren
in den verschiedensten Organen des Körpers abgelagert.
Das anorganisch gebundene Quecksilber, wie es in Amalgamfüllungen
vorkommt, gelangt durch Abrieb in kleinsten Mengen
in den Magen-Darm-Trakt. Es gibt Studien, die zeigen,
dass diese Quecksilberform in unveränderter Art
mit dem Kot wieder ausgeschieden wird. Andere Studien
belegen, dass stillende Frauen mit Amalgam-Füllungen
einen höheren Quecksilberspiegel in der Muttermilch
aufweisen, wie amalgamfreie Frauen. Die Diskussion
über die Aufnahme von Quecksilber aus Amalgamfüllungen,
die Verteilung im Körper und die schädigende
Wirkung in den verschiedenen Organen ist immer noch
Gegenstand heftiger Diskussionen.
Ganz grundsätzlich stellt
Quecksilber in jeder Form ein ökologisches Problem
dar. Die Entsorgung erfolgt daher auch als Sondermüll
(siehe Amalgam).
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